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Liebe INSIDERIN,
lieber INSIDER,

wenig finde ich nervtötender als Elterntaxis und die damit einhergehende morgendliche Stoßstangen-Parade auf den Straßen rund um die Grundschule.

IN EILE? DIREKT ZU DEN MELDUNGEN DER WOCHE!

Strömender Regen, die Notwendigkeit zum Transport außergewöhnlich hoher Bücherstapel und mein eigener Plan, vor der Arbeit noch im Fitnessstudio vorbeizuschauen, haben mich am Mittwoch allerdings alle Prinzipien über Bord werfen lassen.

 
 
Autofahren bildet

Einen Sondernewsletter zu den Hintergründen der sinkenden Aggressionsschwelle im geschützten Raum eines privaten PKW könnte ich nun auch verfassen. Ich erzähle das aber aus einem anderen Grund: In dieser ewigwährenden Stop-and-Go-Kolonne hörte ich einen Radiospot eines lokalen Sanitärfachbetriebs.


Auch im SHK-Handel: Multifunktionsarmaturen

Darin wurde den Hörerinnen und Hörern sehr charmant der Nutzen einer Multifunktions-Küchen(!)armatur vermittelt: Morgens mit einem Knopfdruck das Teewasser in die Tasse fließen lassen, zwischendurch ein frisches Sprudelwasser zapfen und abends dann die Pasta ohne Wartezeit ins kochende Wasser schmeißen. Kein Warten, keine Wasserkisten, keine herumstehenden Kleingeräte.

 
 
Nachahmen erwünscht

Die Werbung des SHK-Betriebs hat mich direkt angesprochen. Allerdings hätte ich sie natürlich lieber mit einem Küchenhändler als Absender gehört. So parteiisch darf ich sein.

Allzu viele Produkte, die vergleichbare Begeisterung hervorrufen wie Quooker, Blanco Choice und Co., hat die Küchenbranche zuletzt nicht hervorgebracht.

Dass ich seit dem Sommer selbst zufriedene Besitzerin einer Multifunktionsarmatur bin (allerdings aus dem Küchenfachhandel), habe ich Ihnen schon verraten. Dass diese bei so ziemlich jedem Gast in unserem Haushalt (Naturelle-Wasser-Trinkende ausgenommen) einen „Must-have“-Effekt hervorruft, noch nicht.

Etliche Male schon musste ich halbfachkundlich Fragen zum Produkt beantworten. Gäbe es eine Prämie für Freundschaftswerbung, würde ich meine Beratungstätigkeit noch intensivieren. 😉

 
 
Acht Fragen, fünf Entscheidungen
Sollten Sie am Halloween-Wochenende Zeit haben, lesen Sie unbedingt den Gastbeitrag von Kirk Mangels über die Küchenbranche im Jahr 2035, der nun auch online auf INSIDE Küche verfügbar ist! 

Eine Blaupause für eine blühende Zukunft gibt es nicht. Kirk Mangels und sein Team haben aber acht Fragen definiert, die aus ihrer Sicht in jedem Unternehmen gestellt werden sollten. Darüber hinaus gibt es fünf To-Dos für Unternehmen, die sich auf die Zukunft vorbereiten wollen, weil sie (wie ich) den Verdacht haben, dass die Branche nicht nur in einer Absatzkrise steckt, sondern vor einem tiefgreifenden Wandel steht. 
 
 

Not-to-Dos

Nicht zu diesen To-Dos gehören Preiskämpfe. Allerdings bin ich wenig zuversichtlich, dass sich die unter den aktuellen Rahmenbedingungen vermeiden lassen, jedenfalls im konsumigen Segment des Marktes.

Die Volumina bewegen sich weiterhin unter dem Niveau von 2016. Und mit Ikea hat ein großer Marktteilnehmer Preissenkungen zum strategischen Ziel erklärt, was erfahrungsgemäß abfärbt.

Jetzt auch bei Küchen: Ikea-Preise sinken

Wem Auslastung fehlt, der ist schnell in Versuchung, mitzumachen.

Weiterhin gut unterwegs sind Hersteller, die mit Individualität punkten. Manche sprechen schon von einer Premiumisierung im Markt. Die Wertsteigerung verkaufter Küchen kommt allerdings hauptsächlich durch technische Features wie coole Gerätefunktionen und die oben schon hochgelobten Multifunktionsarmaturen zustande. Auch höherwertige Arbeitsplatten liegen im Trend. Die „Holz“-Lieferanten profitieren selten in Sachen Wertschöpfung.

 
 
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➡️ Garantiemax: EMV und KSV an Bord [zum Artikel]

➡️ Die Küchenbranche im Jahr 2035: Gastbeitrag von Kirk Mangels [zum Artikel]

➡️ Die Messepremiere bei VonReiter [zum Artikel]

Da hier im schönen Bayern in der kommenden Woche Herbstferien sind, werde ich versuchen, einen meiner Kollegen für das Verfassen dieses Newsletters zu gewinnen und sage mal hoffnungsfroh: Bis in zwei Wochen!

Ein gruseliges Halloween-Wochenende wünscht Ihnen 


Ihre 

 

Eva Ernst
 
 
 
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