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Liebe INSIDERIN, lieber INSIDER,
an diesem Wochenende wird die Uhr umgestellt. Anders als der Beginn der Sommerzeit (üblicherweise während des MHK-Galaabends, was die halbe Branche um eine Stunde Schlaf bringt) erfreut sich die Umstellung auf Winterzeit allgemeiner Beliebtheit, verlängert sich dadurch doch der Sonntag um eine ganze Stunde.
IN EILE? DIREKT ZU DEN MELDUNGEN DER WOCHE!
Notiz an mich selbst: Gewonnene Stunde nutzen, um gleich am Sonntag die zwei Uhren im Haushalt (und die im Auto) umzustellen, die das noch nicht automatisch tun. Eine davon gehört zur Mikrowelle.

 Jeden Tag eine gute Tat: Tutorial für die Backofenuhr
Der Backofen ist zum Glück vernetzt. Sonst würde ich vielleicht zu den 191.521 Menschen gehören, die ein vor drei Jahren bei YouTube veröffentlichtes Tutorial zum Einstellen der Backofenuhr nutzen müssten.
Ich wäre damit nicht allein. |
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Bosch ganz vorn
Im Oktober 2025 wurde laut einer Analyse der Uhren-Plattform Wristler in Deutschland insgesamt etwa 90.500 Mal danach gegoogelt, wie man die Uhr am Backofen einstellt. Fast viermal so oft wie bei der Armbanduhr (rund 23.900).
Die Ärgernisse mit der Uhren-Umstellerei sind aus meiner Sicht DAS Verkaufsargument schlechthin für vernetzte Geräte! 😉
Ganz interessant fand ich auch die Verteilung nach Marken, die entweder etwas darüber aussagt, wie viele Menschen ein solches Gerät besitzen, oder darüber, wie schwierig die Bedienungsanleitung zu entziffern ist.
Die meistgesuchten Uhrenmarken im Oktober 🙃:
- Bosch-Backofen: 8.100 - AEG-Backofen: 5.400 - Casio-Uhr: 4.400 - Neff-Backofen: 4.400 - Miele-Backofen und Siemens-Herd: je 3.600
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Schubkasten oder Sitzgelegenheit, das ist hier die Frage
Seit Dienstag beschäftigt mich eine Frage: Wie hoch ist der Anteil an Inselplanungen im deutschen Küchenmarkt? Beschäftigt ist noch untertrieben. Mich hat es nahezu wahnsinnig gemacht, dass die Antwort nicht einfach nachzuschlagen war.
Gestellt hat mir die Frage ein Stuhllieferant, der Geschäft wittert. Sowohl für sich als auch für den Küchenfachhandel, der sich mit Zusatzumsätzen durch Sitzmöbel bislang noch recht zurückhält. Interessanterweise war mir das Thema Kücheninseln im Zusammenhang mit der passenden Bestuhlung ein paar Wochen zuvor schonmal begegnet, auf der Hausmesse von Mayer Sitzmöbel. Dort war allerdings Thema, dass Barstühle immer weniger gefragt seien. Grund: Anstelle von Tresen würden zunehmend Insellösungen geplant, und das am liebsten mit Stauraum, dem Verkaufsschlager schlechthin. Bei Mayer wurde aus diesem Grund eine Speisezimmer-Kollektion aufgebaut.
 Essgruppe statt Barhocker: Sophie von Ilberg, Bernd Schardt
Mein Stuhl-Sparringspartner sieht das anders und ist fest entschlossen, Stühle an die Kochinsel zu bringen. „Ob Schubkasten oder Sitzgelegenheit soll doch die Kundschaft selbst entscheiden“, meint er.
Als ich gestern zu Besuch bei Pronorm in Vlotho war, habe ich in der Ausstellung (die allerdings nicht unbedingt etwas über die Realitäten in Privathaushalten aussagt) gleich mehrere Inseln mit Sitzgelegenheiten gesehen.
 Der beste Platz ist immer an der Theke, oder war es an der Insel?
 Auch so geht's. Oder lieber Stauraum?
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Je mehr Budget desto mehr Insel
Zurück zur Ausgangsfrage. Natürlich habe ich mich umgehört, und der Stuhllieferant auch. Einig waren sich die Befragten immerhin darin, dass der Anteil an Inselplanungen steigt. Inseln sind in Mode. Ob sie überall realisierbar sind, steht auf einem anderen Blatt. Lebt ja nicht jeder in einem Einfamilienhaus oder einem schicken Loft.
Uneinig war man sich dagegen beim Anteil, den Inseln nun wirklich ausmachen. Direkt parat hatte die Zahl natürlich niemand, darum wurde zunächst mal spontan geschätzt, erst im zweiten Schritt dann in die Daten geschaut. Interessant: Zwischen 15 und 40 Prozent dürfte der Anteil von Inselplanungen bei neuen Küchen liegen, Tendenz steigend. Und: Je höher das Budget umso wahrscheinlicher die Insel 😊. Im Bestand ist der Anteil von Inselküchen deutlich niedriger, in Ausstellungsplanungen deutlich höher. 70 Prozent waren es hier bei einem der großen Hersteller. Noch stehen weitere Antworten aus. Mal sehen, ob wir uns noch weiter annähern.
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Statistisches Dunkelfeld
Ich habe das im September schonmal im Kommentar des Spezials INSIDE Küche kundgetan: Mich nervt es, dass wir in der Branche – von der VdDK-internen AE-Statistik einmal abgesehen – statistisch mehr oder weniger im Dunkeln tappen. Nicht einmal belastbare Daten zur Entwicklung der verschiedenen Vertriebswege gibt es.
Das kann ja in Zukunft nur besser werden. Einzelne Unternehmen bewegen sich längst von einer Bauchgefühl-Statistik hin zu einer evidenzbasierten Datenkultur. Fehlt nur noch der eine große Pool, in dem solche Daten zusammenfließen.
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Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Ihre
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