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Liebe INSIDERIN,
lieber INSIDER,

da heute Welternährungstag ist, sei auf den Schlagzeilenhagel hingewiesen, der mir diese Woche den Newsfeed verstopfte.


Breaking News: Das vorläufige Ende des Schweinepressfleisch-Burgers



Das Ende einer Ära: Auch die Vlogging-Szene ist empört

IN EILE? DIREKT ZU DEN MELDUNGEN DER WOCHE!

Am 27. Oktober gibt es in deutschen McDonald’s-Restaurants zum letzten Mal den McRib. Während Medienland und Influencer (hey, es gibt offenbar wirklich Accounts wie JunkfoodGuru und McDonald’s Ehmann) das Aus des Burgers zum Skandal hochjazzten, musste ich (seit 38 Jahren fleischlos) erstmal ergoogeln, was so ein McRib überhaupt ist. 

 
 
Sweet Heat, sweetheart

Nun weiß ich es: ein 470 kcal schweres Produkt der Fastfoodkette McDonald’s, das aus zerkleinerten Schweinefleischstückchen besteht. Diese werden in die namensgebende Form gepresst, die an Rippchen erinnern soll.

Hat mich nicht direkt bekehrt, diese Info. Ebenso wenig das „für kurze Zeit“ angekündigte Nachfolgeprodukt McRib Sweet Heat.

 
 

Mit Innovationen gegen den Hunger

Zurück zum eigentlichen Anlass. Beim Welternährungstag geht es eigentlich nicht um Luxusprobleme wie Junkfood als Auslaufartikel, sondern um die ernsten und wichtigen Themen Hunger und Ernährungssicherheit.

2026 steht der Welternährungstag unter dem Motto „Innovate today. Nourish tomorrow“.  Es geht darum, innovative, vorausschauende Lösungen mit traditionellem Wissen zu verbinden, um eine verlässliche globale Lebensmittelversorgung zu sichern. Es geht auch darum, allen Menschen Zugang zu ausreichenden, vielfältigen, sicheren und nährstoffreichen Lebensmitteln zu sichern und um den Schutz des Planeten.

 
 

Ernährung gehört in die Küche!

Den Beitrag, den jede und jeder einzelne  leisten kann (bedarfsgerechte Planung, richtige Lagerung mit verschiedenen Kühlzonen, haltbar machen, vakuumieren, Reste einfrieren oder aufwärmen etc.), hat die Hausgeräteindustrie schon im Blick. Hat es auch die ganze Branche?

Das Thema Ernährung hat in der Gesellschaft in den vergangenen Jahren an Bedeutung gewonnen wie sonst kaum eins. Während es früher primär ums Sattwerden ging oder meinetwegen auch ums Kalorienzählen, ist Ernährung heute eins der Trendthemen schlechthin. Es geht um Gesundheit, Prävention und Selbstoptimierung.

Wir alle halten uns doch mittlerweile für Expertinnen oder Experten in welcher Ernährungsform auch immer. Wir fasten im Intervall, essen nicht vor 10 oder nicht nach 17 Uhr, verzehren die Kohlenhydrate erst nach dem Gemüse, das wiederum erst im Anschluss ans Getränk, verzichten auf Zucker, bauen Proteine und Ballaststoffe in die Hauptmahlzeiten ein. Wäre doch gelacht, wenn sich der Hype um die „richtige“ Ernährung nicht zugunsten der Küchenbranche drehen ließe, der Mutter aller Food-Themen. Eigentlich doch eine Steilvorlage für die ganze Branche.


Küche & Kochen: Suppen-Idee aus dem Werbeprospekt

Bei uns daheim liegt seit Wochen ein Küchenprospekt auf der Arbeitsfläche. Nicht etwa, weil wir eine neue Küche bräuchten. Ein Suppenrezept in dieser Postwurfsendung hat die Aufmerksamkeit meines Gatten erregt. Und meine Aufmerksamkeit gehört seitdem mehrmals täglich dem Unternehmen Küchen & Konsorten aus Hiddenhausen.

 
 
Knackpunkt Zeit

Der Knackpunkt beim Kochen daheim ist bei vielen die Zeit. Wir wollen uns bewusst ernähren, müssen aber gleichzeitig flexibel, mobil und produktiv sein. Das halte ich für eine der Erklärungen, weshalb sich das Essen in den letzten Jahrzehnten immer mehr nach außen verlagert hat.

Gestern bin ich in Bayreuth auf der Suche nach einem ruhigen Ort zum Arbeiten von Café zu Café gezogen. Jedes verflixte Lokal war – mitten in der Woche und außerhalb der Touri-Saison  – knallvoll mit Frühstückenden (auf diese genderneutrale Wortschöpfung bin ich stolz).

Gelandet bin ich am Ende übrigens in der Stadtbibliothek, in die ebenfalls ein Café integriert ist. Aber auch weitere Plätze zum Arbeiten. 

Sollten Sie ein Küchenstudio in Bayreuth betreiben und demnächst Co-Working-Plätze an der Kochinsel anbieten, dann plane ich einen Praxistest beim nächsten Ausflug in die Oberfrankenmetropole unbedingt ein!

 
 
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Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen 

Ihre 

 

Eva Ernst
 
 
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