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Liebe INSIDERIN,
lieber INSIDER,

Herzogin Meghan hat sich für ein Promo-Foto ihrer Lifestyle-Marke As Ever bodenständig im Edel-Outfit an den Herd gestellt und fleißig im Topf gerührt. Kleiner Schönheitsfehler: Der Gasherd war nicht in Betrieb, was unschwer an der Stellung der Bedienknebel zu erkennen ist.

IN EILE? DIREKT ZU DEN MELDUNGEN DER WOCHE!

Nun hagelt es im Netz Spott über Kochen ohne Strom und Gas und das energieeffizienteste Kochgerät der Welt. Auch das Küchen-Fachmedium Bild-Zeitung empört sich.


Energieeffizient: Meghan Duchess of Sussex, am heimischen Herd

Die Story fällt zwar in die Kategorie „unnütze Infos“, ist aber dennoch ein gutes Beispiel dafür, dass es einem schnell auf die Füße fallen kann, wenn man die vielbeschworene Authentizität vernachlässigt.

 
 
Jetzt knausern die Gutverdienenden

Schwamm drüber. In der Küchenbranche sind wir froh, dass die herzogliche Familie überhaupt in eine Küche investiert hat, nach ihrer Rückkehr auf die Insel, oder?

Im Vereinigten Königreich hat sich das Konsumklima anders als hierzulande zuletzt auch insgesamt wieder verbessert. Bei uns halten nun auch die Menschen mit höherem Einkommen ihr Portemonnaie fester verschlossen. 

Anfang Oktober hat das NIM (als GfK bekannt) festgestellt, dass sich in Deutschland vor allem bei Menschen mit höherem Einkommen die Konsumstimmung verschlechtert. Bei den „oberen 25 Prozent“ sei der Index im Oktober um 13,8 Punkte auf -38 gesunken, steht in der jüngsten Meldung zum Sozio-Konsumklima. Auch das noch!

 
 

Wie kommt Frequenz ins Studio?

Zeit für einen weiteren Zukunfts-Beitrag aus dem Spezial INSIDE Küche. Zu Perspektiven und ihren Zukunftsvisionen für den Fachhandel hat mein Kollege Thomas Kletschke bei der Handelsexpertin Theresa Schleicher nachgefragt.


Theresa Schleicher:  „Leider dreht sich bei vielen Küchenhändlern noch zu viel um die Planung und Montage von Küchen"

Eine ihrer Ideen: „Wenn ich auch Artikel verkaufe – und das zeige – die Qualität haben, aber eben deutlich günstiger sind, dann bekomme ich auf einmal Menschen in mein Fachgeschäft, die vielleicht nie vorbeigeschaut hätten. Weil sie nämlich ansonsten eine Scheu haben, in den Laden mit den teuren Küchen zu gehen, und sie gerade keine kaufen wollen. Aber auch diese Käufer, die ihre Küche verbessern oder verschönern möchten, auch die brauche ich als Fachhändler."

 
 

ManaMana

Noch ein Tipp für die Herzogin vom Anfang: Wenn Meghan nicht selbst kochen will, kann sie auch in einen Kochroboter investieren. Da muss sie sich allerdings hinten anstellen.

Mein Faible für Losgröße-1-Cooking war hier schon mehrfach Thema. Nun rückt mein Neujahrsvorsatz, eine robotergekochte Mahlzeit zu essen, endlich in greifbare Nähe. Nicht nur, dass im Leipziger Hauptbahnhof vor ein paar Wochen die erste Filiale des Roboter-Restaurants Robyn's eröffnet hat. (Ich werde hinfahren.) Seit Mittwoch weiß ich, dass es so einen Apparillo bald auch für zu Hause gibt und dass er in die Backofennische passt, aber auch freistehend aufgebaut werden kann. Mana MicroCanteen heißt er.


Noch mit Warteliste: Autonomes Kochen für zu Hause

Das Dresdner Start-up Mana Robotics hat in den letzten vier Jahren unter dem Radar an dem Gerät getüftelt. Es ist in verschiedenen Firmen in der Nachbarschaft bereits im Einsatz. Eigentlich hat Gründer Daniel Hammer am Mittwoch bloß ein Stellenangebot gepostet. Er sucht jemanden für den Marktaufbau. 

Allerdings wurde er dann ziemlich schnell von der LinkedIn-Dynamik überrumpelt. Um die 70.000 Views, 500 Likes und 130 Kommentare hatte sein Post, als ich ihn gestern Vormittag sprach. Auch etliche Vorbestellungen gab es schon. Das Unternehmen musste auf die Schnelle ein Formular für seine Webseite bauen, über das sich Interessierte auf die Warteliste setzen lassen können.

 
 
Mehr als ein Thermomix

Dass Daniel Hammer Mana Robotics gründete, nahm seinen Anfang, wie das so oft ist, im Privaten. „Der Thermomix löst mein Problem nicht“, sagte er sich. Hammer ist berufstätig, hat drei Kinder und wollte einen Roboter in seiner eigenen Küche haben. 

Im ersten Schritt wird Mana Robotics den Kochroboter D2C vermarkten. 2027 soll es so weit sein. Einbau und Betreuung übernimmt zunächst das eigene Team. Mit der weiteren Expansion hält Hammer dann die Zusammenarbeit mit B2B-Partnern für möglich.

Wenn das nicht endlich mal wieder ein Produkt ist, mit dem Endverbraucherinnen und -verbraucher für die Küche begeistert werden können!  

 
 
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Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen 

Ihre 

 

Eva Ernst
 
 
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