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Liebe INSIDERIN,
lieber INSIDER,

wenn zum Start dieses Newsletters kein feucht-fröhliches Wiesn-Foto vom INSIDE-Team zu sehen ist, kommen verschiedene Erklärungen in Frage:

IN EILE? DIREKT ZU DEN MELDUNGEN DER WOCHE!

1. Ich bin dort gestern Abend versackt und heute nicht imstande, das Mailing noch aufzupimpen. Sie müssen also mit der vorprogrammierten Variante Vorlieb nehmen.

2. Deutsche Bahn und Wi-Fi... ach, Sie kennen das!

3. Ich konnte meinen Laptop noch nicht wieder auslösen. Aufs Münchner Oktoberfest, das ich in diesem Jahr zum ersten Mal seit unglaublichen zwölf Jahren besucht habe, und das auch nur, weil ich ohnehin ein Gespräch mit NKBA-Chef Bill Darcy in der Münchner City vereinbart hatte, darf man nämlich nur Taschen mit Abmessungen von maximal 20 x 15 x 10 cm mitbringen. In ein Kosmetiktäschchen passt das Gerät aber leider nicht rein.

 
 
 
Die Branche im Realitäts-Check

Das sind Probleme, was? Eigentlich ganz erfrischend im Vergleich zu dem, was eigentlich mein Job wäre. 👇

Als wir zum Start ins Jahr „Die Küchenbranche in der Zufriedenheits-Blase“ auf den INSIDE-Titel gehoben haben, haben wir es gut getroffen, finde ich. 



INSIDE-Titel im Januar 2026

Dass die Küchenbranche im Vergleich zu anderen Bereichen des Markts nahezu mustergültig dasteht, darf kein Grund sein, sich auszuruhen. Nicht nur, weil die vergleichsweise gute Umsatzentwicklung durch ein höheres Preisniveau verfälscht ist, sondern auch, weil es doch recht unwahrscheinlich ist, dass die vielzitierte Zeitenwende ausgerechnet vor der Küchenbranche Halt macht.

Wenn Sie diesen Newsletter regelmäßig lesen, wissen Sie, dass ich in dieses Jahr mit vollem Eifer reingegangen bin. Bei INSIDE Küche haben wir 2026 unter das Motto „Die Küchenvermarktung von morgen“ gestellt.

Zwar hatten wir keine Ahnung, wie die Zukunft aussehen würde (und auch sonst niemand, wie ich im Laufe der nächsten Monate feststellen musste), doch war ich Feuer und Flamme, dem auf die Spur zu kommen.

 

Anonym spricht es sich besser

Mit einem Workshop, den ich in der Montageakademie von Nobilia organisiert hatte, ging es recht verheißungsvoll los. Mit einer bunten Truppe von Menschen aus verschiedenen Bereichen der Branche ging es an einem Freitag Ende Februar „in Klausur“.

Küchenspezialistinnen waren ebenso dabei wie ein Großflächenhändler, ein Küchenproduzent, ein Objektanbieter und ein Strategieberater. Die Runde bestand aus Vertretern von Unternehmen mit etablierten Geschäftsmodellen und auch solchen mit disruptiven Ansätzen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer blieben anonym. Es gab kein Publikum und kein Protokoll mit Namen. Es wurde Klartext geredet und intensiv diskutiert.

 
 

Vier Texte zur Zukunft des Fachhandels

In der Branche als unverrückbar geltende Grenzen wurden an diesem Tag gedanklich verschoben, historisch gewachsene Rollen und Branchengesetze (zumindest in der Theorie) aufgehoben.

Was mir erst später klar wurde: Nur die Anonymität hat es einen Tag lang ermöglicht, dass Menschen offen sagten, was sie dachten. Inzwischen muss ich zugeben, dass es uns nicht gelungen ist, in den Monaten darauf auf die Ergebnisse aufzubauen. Sobald Stift, Block oder Mikro gezückt sind, mag niemand mehr frei reden.

Wer öffentlich infrage stellt, was seit Jahrzehnten funktioniert hat, riskiert Konflikte. Also lässt man es und macht weiter wie zuvor.

In unserem vor den Herbstmessen erschienenen Spezial INSIDE Küche haben wir zum Thema „Küchenvermarktung morgen“ Leute zu Wort kommen lassen, die keine Scheu haben müssen, offen zu sprechen. Sie sind keine Verbandschefinnen oder Verbandschefs, keine Lieferanten und keine Küchenhändler, doch sie haben den Küchenmarkt oder den Einzelhandel als Ganzes im Blick und haben Expertise in ihren Gebieten: Philipp Trompeter (Dr. Wieselhuber & Partner), Kirk Mangels (Lemago), Klaus Schwitzke (Schwitzke Holding) und Theresa Schleicher (Handels-Zukunftsforscherin).

Wir bringen die Beiträge nun nach und nach auch auf INSIDE Küche und haben den Anfang mit Philipp Trompeter gemacht. 

 
 
Nicht ohne Wiesn-Fotos

Auf INSIDE Küche finden Sie in dieser Woche auch weitere Messe- und Neuheitensplitter aus OWL. Mehr folgt natürlich in Bälde.

Und, was schert mich mein Geschwätz von vorhin: Natürlich würde ich es mir nicht entgehen lassen, Ihnen doch noch ein Wiesn-Bild zu zeigen. So häufig kommen wir mit den Kolleginnen und Kollegen unseres Schwesterverlags INSIDE Getränke nämlich nicht zusammen. Was schade ist. Übrigens bin ich sogar mit 35 cm breiter Tasche drin gewesen im Hofbräu-Zelt. 😁


Der erste Weg zur Besserung: Selbsterkenntnis


Nur ein Teil von zwei INSIDE-Verlagen


Vorm Bierzeltbesuch: Bill Darcy, Outsiderin

 
 
 
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Die aktuellen Meldungen auf INSIDE Küche:

➡️ Beckermann-Geschäftsführer Dirk Leenderts im Porträt [zum Artikel]

➡️ Amica ohne Marcel Kühn [zum Artikel]

➡️ Neu bei Blanco: Lavin und Vion [zum Artikel] 

➡️ Ostermanns Solo: Küchenfachmarkt für Kamen [zum Artikel]

➡️ Beko Europe will A-Marken Paroli bieten [zum Artikel]

➡️ Von der WG- zur Gastgeberküche: Gorenje-Geräte für alle Lebensphasen [zum Artikel]

➡️ Musik im Innenraum: Hausmesse bei der Baumann Group [zum Artikel]

➡️ Klarere Kanten: Die BSH schärft ihre Marken [zum Artikel]

➡️ Ballerina: Der Schampus zur Küche [zum Artikel]

➡️ Neuer Standort, neue Korpushöhe: Impuls adressiert (auch) Spezialisten [zum Artikel]

➡️ Pino bleibt sich treu [zum Artikel]

➡️ Philipp Trompeter zur Zukunft des Küchenfachhandels [zum Artikel]

➡️ Verstärkung für KüchenTreff Austria [zum Artikel]

➡️ Jens Oliver Gläsker zu Bega [zum Artikel]

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen 

Ihre 

 

Eva Ernst
 
 
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