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Liebe INSIDERIN, lieber INSIDER,
„Eine Küche muss passen wie ein gutes Paar Schuhe.“ Mit dem Satz hat vor ein paar Tagen Roger Klinkenberg, Vertriebsgeschäftsführer von Pronorm, zusammengefasst, was den Küchenbauer aus Vlotho gerade umtreibt.
IN EILE? DIREKT ZU DEN MELDUNGEN DER WOCHE!
 Schuhmacherbranche: Völlig unterschätzt!
Der Schuh-Vergleich ist einer, mit dem ich sofort etwas anfangen kann. Fußempfindlicher als ich ist keiner. Meine Kinder vielleicht noch.
Ich hasse Schuhe kaufen wirklich von klein auf und gebe ein Paar, das passt, erst dann wieder her, wenn es wirklich nicht mehr zu retten ist.
Nicht nur Pronorm, auch etliche andere Hersteller, mit denen ich in den letzten Wochen gesprochen habe, werden mit ihrer neuen Kollektion dafür sorgen, dass die Variantenvielfalt nochmals steigt. Für den „perfect fit“ – ob beim Schuh oder bei der hochwertigen Einbauküche aus dem Fachhandel – braucht es viele Möglichkeiten. „Durchgängigkeit“ gehört eh längst zum guten Ton. |
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Komplexität beherrschen
Beim Gedanken an „immer mehr von allem“ geht es sicherlich nicht nur mir so: Ich fürchte, den Überblick zu verlieren. Überforderung bei der Auswahl ist nicht ohne Grund eines der häufigsten Hemmnisse beim Möbel- oder Küchenkauf.
Ich bin deshalb besonders gespannt, welche Lösungen die Hersteller haben, um ihr riesiges Angebot erklärbar zu machen. Wird offenbar eines der heißen Themen sein im ostwestfälischen Küchenherbst.
Schüller-Vertriebsleiter Frank Bayer sagte es am Montag so: „Unsere Aufgabe als Hersteller ist es, die Komplexität zu beherrschen. Wir müssen dem Handel alle Möglichkeiten bieten, die er braucht, diese aber möglichst einfach darstellen.“ Für Endkundinnen und Endkunden soll der Küchenkauf natürlich ebensowenig ein Schmerz sein.
Bei Häcker haben sie die Einfachheit sogar im Messemotto aufgegriffen: „Inspired by simplicity“. Auch bei Rotpunkt, das verrät Vertriebsgeschäftsführer Sven Herden im Videointerview auf der INSIDE Roadmap, hat genau diese einfache Darstellung der Vielfalt in Richtung Kundschaft hohe Priorität. „Neuheiten müssen verständlich sein", sagt er.
Das klingt zwar selbstverständlich, ist es aber nicht. Das haben die meisten von uns bei vergangenen Messebesuchen schon leidvoll erfahren.
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„Mehr als Küche" fasst Fuß
Was wir ebenfalls auf den Küchenmessen sehen werden: Nach Jahren des hauptsächlich Darüberredens kommen die über die Küche hinausgehenden Sortimente nun tatsächlich in den Markt. Bei Nobilia soll „More than kitchen" schon 10 Prozent vom Umsatz ausmachen.
Nicht mehr nur im Export, auch im Fachhandel: Die Küchenbranche kann viel mehr. Bad, Living, Ankleiden, Dielen- oder Speisezimmermöbel. Paradoxerweise versuchen gleichzeitig Vollsortimenter immer mehr, ihren Küchenanteil auszubauen oder sich gar darauf zu fokussieren. Kein Wunder, ist das doch einer der wenigen Bereiche, der noch einigermaßen funktioniert.
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Unser Wegweiser im Küchenherbst
Nachdem gestern unsere digitale INSIDE Roadmap mit Häcker als erster Station des Tages an den Start gegangen ist, machen wir heute Halt bei Carat auf Gut Böckel.
Hier geht's zum Videointerview mit Carat-Chef Andreas Günther 👇
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Funktionsfähig und doch unter Druck
Apropos funktionieren: „Wenn sich Technologie, Demografie, Customer Journey, Datenzugang und Arbeitsteilung gleichzeitig verändern, wäre es fahrlässig, die aktuelle Lage ausschließlich als Konjunkturdelle zu lesen. Das bestehende Modell kann heute funktionieren und trotzdem strukturell unter Veränderungsdruck geraten."
In seinem Gastbeitrag für unser Spezial INSIDE Küche hat Kirk Mangels für uns, aber vor allem für Sie, aufgeschrieben, wohin sich der Küchenmarkt im Jahr 2035 entwickeln könnte. Kirk kennt die Branche seit zwei Jahrzehnten. Heute ist er mit der Strategieberatung Lemago selbstständig, war früher im Vorstand der MHK Group, AMK-Geschäftsführer und auch Chefredakteur bei Markt intern. Sein Beitrag ist mehr als ausführlich, und ich bin bis zum letzten Satz dabeigeblieben.
Wenn Sie auch gern Dinge hinterfragen, auch Dinge, die funktionieren, dann freuen Sie sich drauf! Die wichtigsten Fragen liefert der Text gleich mit.
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Streckentest in OWL Am Mittwoch habe ich mich nochmal mit der Running-Abteilung von MHK zusammengesetzt, die aus Marketingleiter Torsten Racky, Küchen-Einkaufschef Kai Blaß und Britta von Coburg aus dem Eventmanagement besteht.
Torsten und Kai haben die letzten Wochen genutzt, um mit vollem Körpereinsatz die optimale Laufroute für den 4. INSIDE Morning-Run zu finden. Dabei haben sie weit mehr Kilometer auf der Laufuhr gesammelt als die 5,55 km, die die Route schließlich haben wird. Jetzt anmelden!

Wir werden am Messesonntag eine lockere Runde durch die Natur drehen. Verbandseigene Streckenposten werden uns den Weg weisen. 😊
Für Walkerinnen und Walker gibt es eine alternative Runde von 3 km Länge und für uns alle im Anschluss noch ein kleines Frühstück. 🥐☕
Mein Kollege Nikolaj Wulff hat sich gewünscht, sich mit mir zu Marketingzwecken wieder ein kleines Instagram-Battle zu liefern. Einen Wettbewerb um das tollste Laufvideo.
Um bei Insta damit rumzuprahlen, bin ich leider zu schüchtern, aber Ihnen werde ich es verraten: Anfang Juli habe ich (als Training für den Morning-Run natürlich) mit einer Freundin und unseren Kindern an einem Matschlauf teilgenommen.
Das muss Kollege Nikolaj erstmal toppen: Nach dem Schlamm mussten wir durch eine Badewanne voller Schleim rutschen und ein riesiges Schaumbad durchqueren, bevor es mit nassen Füßen (und Klamotten) zu den Röhren durch die nächsten trüben Tümpel ging. Das Spektakel endete in einem brühwarmen Baggersee, in den wir mit Karacho hineinrutschten.
 Training für den Morning-Run: Matschlauf im Juli
Wenn Ihr innerer Schweinehund Sie bis jetzt noch vom Morning-Run ferngehalten hat, denken Sie daran: Schlimmer geht's immer!
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Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen
Ihre
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