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Liebe INSIDERin, lieber INSIDER,

in einigen chinesischen Einkaufszentren gibt es Toilettenkabinen, deren Glaswände transparent werden, wenn es sich jemand darin zum Rauchen gemütlich macht. Illegale Qualmer auf dem stillen Örtchen werden nicht nur enttarnt, sondern direkt mit Bloßstellung gestraft. 

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Möglich macht das intelligente Glaswandtechnik im Zusammenspiel mit Rauch-Detektoren. Bei Rauchalarm wird die Stromzufuhr für das elektrochrome Glas unterbrochen, die Scheibe wird durchsichtig. Raucher, die nicht wünschen, dass ihnen aufs Hinterteil geschaut wird (oder aufs Vorderteil), müssen einen Notfall-Button drücken.

Lässt man die rechtlichen und ethischen Bedenken einer solchen Zurschaustellung mal außer Acht: Ist es nicht der Wahnsinn, was heutzutage alles möglich ist?

 
 

Mehr Innovationen oder doch lieber weniger? 
In der Küchenbranche wird im Allgemeinen gern über zu wenig Innovationsgeist geklagt. Stimmt schon: Neues kommt oft eher aus der Zuliefer- oder Geräteindustrie als von den Holz-Produzenten. Ob Endkundinnen und Endkunden zu viel (technische) Neuerung überhaupt wünschen, da ist man sich uneins. Den einen kann es nie genug sein, den anderen ist der Innovationszyklus in der Branche zu hektisch.

Kürzlich hatte ich ein Interview mit Grass-Geschäftsführer Ercan Bal, in dem dieser sagte: „Unsere Kunden stellen in Frage, ob dieser Druck, immerzu Neues zu schaffen, wirklich zu einer Skalierung führt. Ob Innovationen bei Endkunden auch ankommen. Falls nicht, sollte man vielleicht langsamer und dafür tiefgründiger voranschreiten.“ Aus seiner Sicht sollte der Fokus zurzeit stärker auf Prozessoptimierungen liegen, mit denen sich Kosten senken lassen.

 
 
Die Inflationsangst ist zurück
Das Kostenthema hat in diesen Tagen ohnehin nochmals größere Bedeutung bekommen: Steigende Öl- und Gaspreise lassen nicht nur die Energie- und Transportkosten ansteigen. Auch die Holzwerkstoffindustrie hat kurzfristig Preisanhebungen oder Teuerungszuschläge angekündigt. Der Konsumstimmung dürfte das Comeback der Inflation auch nicht zuträglich sein.

Die anstehenden Events der nächsten Wochen – MHK in Berlin zum Beispiel, die Mailänder Design Week und natürlich den INSIDE Branchen-Gipfel – all das lassen wir uns davon aber nicht vermiesen!

 
 
 
Blick nach Milano
Im Vorfeld der Eurocucina und der Präsentationen in der Mailänder City scheinen die Aussteller allmählich nervös zu werden. Ich kann selbst leider nicht nach Mailand reisen, freue mich aber schon wieder auf die vielen Bilder der außergewöhnlichen Inszenierungen.



Amazing Plaza: Amazon 2025 in Mailand

Längst präsentieren sich ja in Mailand auch nicht mehr nur Einrichtungsmarken. Hyundai will zum Beispiel seinen neuen Kompaktstromer Ioniq 3 dort vorstellen. Auch Amazon wird wieder dort sein und Ikea nach vier Jahren in der Zona Tortona in Porta Venezia unter dem Motto „Food for Thought“ auftreten – passend zu ihrem „Jahr der Küchen“.


Origami als Lösung: Ankon Mitra auf Instagram

Einen kleinen Teaser zum diesjährigen Auftritt in der italienischen Metropole hat in dieser Woche Schüller geschickt. Neuer kreativer Macher für Schüllers Premiummarke Next125 ist der indische Bildhauer und Landschaftsdesigner Ankon Mitra, der Prinzipien des Origami anwendet, um architektonische und technische Probleme zu lösen. Auch auf Mitras Instagram-Profil habe ich tolle Bilder gefunden.

Wechsel und Konstanten in OWL
Daheim in Deutschland holt sich aktuell die Area30 Rückendeckung von Stammausstellern wie Systemceram, Quooker, Naber und Oranier. Zuvor war bekannt geworden, dass Berbel, Samsung, Midea und Falmec sich für andere Ausstellungszentren entschieden haben, wobei die Möglichkeit einer ganzjährigen Präsenz im Vordergrund stand. Auch die Area30 kann Neuzugänge und Rückkehrer vermelden, darunter auch wieder ein Küchenmöbelhersteller, nämlich Rempp aus dem Schwarzwald, sowie Atlas Plan, Bertrandt, De'Longhi, Der Kreis, Granberg, Manz, Mirage Granito, Wertgarantie und Zegotech.

 
 
Match zwischen Marke und Fachhandel

Zum Start ins Wochenende will ich Ihnen noch einen weiteren Gipfel-Programmpunkt vorstellen. Am zweiten Tag des Gipfels, also am Digital Marketing Day, werden Nina Wiemer (BSH) und der Frankfurter Küchenhändler Artur Stock (The Sense of Kitchen) gemeinsam eine 30-minütige, praxisorientierte Masterclass abhalten. Sie werden darüber sprechen, wie Marke und Fachhandel sich in der Social-Media- und Live-Kommunikation gut ergänzen können.


Deutschland-kocht-Connection: Artur Stock, Nina Wiemer

Für Artur Stock ist sein Auftritt auf LinkedIn, TikTok und Insta längst nicht mehr nur Marketing. „Wir machen hier mittlerweile richtig Umsatz“, sagt er. Und so macht Stock auch ein bisschen vor, wie es gehen kann, wenn man sich traut und einfach mal anfängt.

 




 

Alle Meldungen der Woche auf INSIDE Küche:

Käufer für Group-Brandt-Marken [zum Artikel]

Teuerungswelle trifft die Industrie [zum Artikel]

▸ Hisense Gorenje
: Verstärkung in München [zum Artikel]

Starkes erstes Quartal für Rotpunkt [zum Artikel]

▸ Neue Frau im Elektra-Vertrieb [zum Artikel]

Next125 enthüllt Creative Maker [zum Artikel]

Neuer COO für Blanco [zum Artikel]

Garantiemax als Serviceplattform [zum Artikel]

▸ Interior Golf Cup
geht in die fünfte Runde [zum Artikel]

▸ Decathlon
zieht bei MediaMarkt ein [zum Artikel]

▸ MHK
in Berlin mit Richard David Precht und Max Mutzke [zum Artikel]

Von Schmidt zu Plana: Neueröffnung in Heusenstamm [zum Artikel]

Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen 

Ihre 

 

Eva Ernst
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